PROJEKTE



NOX-Block Auftaktveranstaltung

(Foto: Thomas Stoltmann)

Am 14.01.2019 fiel im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bei der Auftaktveranstaltung „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge als Beitrag zur Energiewende“ der offizielle Startschuss für das Forschungsprojekt NOX-Block.

Das Institut für Energiesysteme, Energiewirtschaft und Energieeffizienz beteiligt sich an dem Forschungsprojekt aus dem Programm „Sofortprogramms Saubere Luft 2017 – 2020“ und erhält voraussichtlich eine Förderung in Höhe von ca. 290.000 €. Neben dem Konsortialführer Stadt Dortmund, der DEW21 GmbH und dem ie³ sind die Städte Schwerte und Iserlohn mit den jeweiligen kommunalen Energieversorgern, der Stadtwerke Schwerte GmbH und der Heimatversorger Stadtwerke Iserlohn GmbH, sowie der Lehrstuhl für elektrische Energieversorgungstechnik und das Lehr- und Forschungsgebiet für Güterverkehrsplanung und Transportlogistik der Bergischen Universität Wuppertal sowie der Ladeinfrastrukturhersteller Ubitricity Projektpartner. Ziel des Projektes ist es, in der Pendlerregion der beteiligten Kommunen den NOX-Ausstoß durch den Aufbau und die Erprobung bedarfsgerechter Ladeinfrastruktur zu reduzieren. Das Konsortium konnte mit einer großen Delegation das Projekt NOX-Block, welches eine Laufzeit von zwei Jahren hat, in Berlin beim Fördermittelgeber erfolgreich vorstellen.



NOX-Block - Mit Energie für saubere Luft

Die Grenzwerte der Stickoxidkonzentrationen in der Atemluft werden in vielen deutschen Ballungsräumen nach wie vor überschritten. Stickoxide reizen die Atemwege und sind schlecht für die Lungenfunktion der Menschen, die diesen ausgesetzt sind.
Elektroautos können den Ausstoß der gefährlichen Stickoxide deutlich verringern. Dafür müssen jedoch genügend Menschen auf Elektrofahrzeuge umsteigen.
Eines der größten Hemmnisse dabei ist die bislang sporadisch vorhandene Ladeinfrastruktur, insbesondere wenn kein eigener Stellplatz oder keine eigene Garage vorhanden sind. Das Projekt NOX-Block hat dieses Problem erkannt und setzt gemeinsam auf einen innovativen Ansatz zum günstigen Ausbau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge: die Integration in die Straßenlaternen der Stadt.
Die dabei verwendete Mobile-Metering-Technologie erlaubt intelligentes Laden. Denn über ein SmartCable können Ladevorgänge durch den Stromnetzbetreiber aktiv gesteuert werden. Die verwendete Technologie ist die erste Lösung, mit der die freie Wahl des Stromanbieters auch bei der Elektromobilität umgesetzt wird: Endkunden können das SmartCable und den Mobilstromdienst bei einem Mobilstromlieferanten ihrer Wahl erwerben, z. B. bei der DEW21, der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung. Damit ist das Projekt NOX-Block ein wichtiger und innovativer Baustein zur Förderung der Elektromobilität in Dortmund.

Projektteam:

Stadt Dortmund, DEW21, ubitricity, TU Dortmund, BU Wuppertal, Stadt Schwerte, Stadt Iserlohn, Stadtwerke Schwerte, Stadtwerke Iserlohn



PulS - Parken und Laden in der Stadt

(Foto: Katharina Michels)

Ausgangsproblem ist die angespannte Parksituation in den verdichteten urbanen Wohnquartieren. Eine Studie des Planungsamtes hat gezeigt, dass in diesen Vierteln viele Hinterhofparkplätze und Garagen tagsüber nicht als Stellplatz genutzt werden. Und genau da setzt die Idee zur App „PuLS - Parken und Laden in der Stadt“ an. Diese zumindest zeitweise ungenutzten Parkplätze könnten anderen Autos als Stellplatz dienen – und als Ladestation für Elektro-Autos. Über die App könnten die Nutzer, also die Eigentümer oder die Mieter des Privatparkplatzes ihren Platz bzw. ihre Garage anbieten – zum Beispiel für den Zeitraum, in dem sie selbst mit dem Auto unterwegs sind. Das Prinzip: Parkplatz-Sharing.
Das Kompetenzzentrum Elektromobilität kümmert sich dabei als zugehörige Instanz der Allianz Smart City Dortmund ganzheitlich und nachhaltig um sämtliche Facetten der Elektromobilität, eingebettet in kommunale Elektromobilitätskonzepte und Verteilnetzanalysen.

Projektteam:

Stadt Dortmund, TU Dortmund – Kompetenzzentrum
Elektromobilität, Infrastruktur und Netze, FH Dortmund, intulion solutions GmbH, ef.Ruhr GmbH, DEW21 GmbH, s-tec GmbH, Westfalenhallen Dortmund GmbH



E-World 2018

Vom 06. - 08. Februar fand die alljährliche E-world energy & water in Essen statt. Auch das Kompetenzzentrum Elektromobilität war auf dieser Messe durch das ie3 vertreten.

 

Im Fordergrund der Präsentation standen dabei aktuelle Projekte im Smart Grid Tec Lab, wie z.B. das Projekt SyncFuel und Plug'n'Control.

 

Die E-world energy & water ist der Branchentreffpunkt der europäischen Energiewirtschaft. Als Informationsplattform für die Energiebranche versammelt die E-world jährlich internationale Entscheider in Essen.

 

(Foto: Christoph Aldejohann, Patrick Berg, Alfio Spina)



European Utility Week 2017

Vom wurde 03.-05. Oktober wurde das Kompetenzzentrum Elektromobilität des ie3 auf der European Utility Week (EUW) 2017 in Amsterdam präsentiert.

Die EUW ist eine der führenden Messen der Energiebranche und es werden Erkenntnisse und Errungenschaften zu intelligenten energiewirtschaftlichen Lösungen präsentiert und diskutiert.

Im Fokus der Präsentation des ie3 stand das Smart Grid Tec Lab Dortmund.

 

(Foto: Dr.-Ing. Kalle Rauma, Dr. Fritz Rettberg, Patrick Berg, Alfio Spina)



Workshop "Kommunen beraten Kommunen: Elektromobilität"

Am 13. Juni 2017 war das Kompetenzzentrum Mitveranstalter des Workshops "Kommunen beraten Kommunen: Elektromobilität" in Siegen.

Die erste Veranstaltung „Kommunen beraten Kommunen: Elektromobiliät“ wurde erfolgreich am  13. Juni 2017 im Museum für Gegenwartskunst in Siegen durchgeführt. Ca. 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der gemeinsamen Einladung von Stadt Siegen, ElektroMobilität NRW und EnergieAgentur.NRW. Im Rahmen der auf Beteiligung und Kooperation angelegten Veranstaltung wurden sowohl allgemeine als auch kommunen-spezifische Fragestellungen gemeinsam erörtert mit dem Ziel, die Umsetzung der Elektromobilität in der jeweiligen Kommune effektiv zu fördern.

 

Mit der Veranstaltung waren die folgenden Ziele verbunden:

  • Gezielte Vernetzung von interessierten Kommunen untereinander sowie mit Fachexperten
  • Anschauliche Verdeutlichung von Voraussetzungen, Handlungserfordernisse, Aufwand sowie Chancen und  Risiken der Elektromobilität im kommunalen Kontext
  • Vermittlung von Handlungsempfehlungen zur Entwicklung und Umsetzung eines Ansatzes in der eigenen Kommunen
  • Aufnahme sowie Beantwortung von Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Berücksichtigung des individuellen Beratungsbedarfs
  • Aktivierung weiterer Kommunen zur Durchführung eigener vergleichbarer Veranstaltungen


SGTL - Smart Grid Technology Lab

Das Projekt „Smart Grid Technology Lab & Elektromobilität“ beschäftigt sich mit der Netzintegration neuer, intelligenter Komponenten und deren Interoperabilität, sowie mit innovativen Prozessen in der Energiewirtschaft. Kernstück ist ein Forschungslabor am ie³ – Institut für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft der TU Dortmund, welches mit dem Ziel der Erforschung der Schnittstellen zwischen Elektrofahrzeugen und dem Netz errichtet wurde und sich nun in der zweiten Ausbaustufe hin zu einer Technologie- und Prüfplattform für das zukünftige Smart Grid und dessen Komponenten befindet. Fragestellungen sind hier die technische Integration innovativer Technologien im Hinblick auf die Energie- und Kommunikationstechnik sowie die Abbildung und Erprobung energiewirtschaftlicher Prozesse. Dazu gehören Elektrofahrzeuge ebenso wie Speicher, regenerative Erzeugungsanlagen oder auch Technologien zur Sektorenkopplung.

Dieser Forschungsansatz ermöglicht eine gesamtsystemische Betrachtung von aktuellen und zukünftigen Smart Grid Technologien.

 



SyncFueL - Synchronisierter Eigenstrom für die Ladung von E-Fahrzeugen

Betreiber von Photovoltaik-Anlagen sollen zukünftig selbsterzeugten Strom im Rahmen des Eigenverbrauchs nutzen können, um ihr Elektroauto aufzuladen – egal, wo sie sich befinden. Darauf zielt das Forschungsprojekt „SyncFueL“ im Masterplan Energiewende ab. Es wird unter Federführung des Instituts für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft ie³ der TU Dortmund umgesetzt.

Die Elektromobilität wird sich nur dann am Markt durchsetzen, wenn der Ladevorgang komfortabel und zuverlässig erfolgt, an nahezu allen Steckdosen ohne aufwändige Zusatzinstallationen geladen werden kann und benutzerfreundliche Abrechnungssysteme zur Verfügung stehen. Gleichzeitig ist die Kombination von Elektromobilität mit Strom aus regenerativen Energiequellen obligatorisch, da nur so die angestrebte Emissionssenkung im Mobilitätssektor realisiert werden kann. Ein Ladevorgang, bei dem die Einspeisung von PV-Anlagen mit einem Verbrauch an einer entfernten Steckdose synchronisiert wird, bietet die Möglichkeit, die erzeugte erneuerbare Energie im Sinne des Eigenverbrauchs zum Laden des E-Fahrzeugs zu nutzen. Die daraus potentiell resultierende Senkung der Strombezugskosten an der entfernten Steckdose stellt den Hebel zur Refinanzierung von E-Fahrzeug und Ladeinfrastruktur dar. Dies bietet einen Ansatz für Geschäftsmodelle der Elektromobilität in unterschiedlichen Bereichen.



Ansprechpartner


Patrick M. Berg

Emil-Figge-Straße 76

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Patrick2.Berg@tu-dortmund.de

Location


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44227 Dortmund